2021-01-01 – L'Hospitalet de L'Infant

(CP Cala d'Oques N 40°58'40“ / E 00°54'13“)

 

 

 

Der erste Tag im neuen Jahr verlief ruhig, auch wenn der Wind zurückkam.

 

Eine letzte größere gemeinsame Wanderung führte uns erneut bis zum Torn und am Strand zurück.

 

Dieser Weg war für mich erschwerend, weil ich nicht so gerne durch Sand laufe. Zum Schluss müssen wir dann eine gewaltige Treppe hoch, also alles geschafft!

 

Auch am zweiten Sonntag, den wir hier noch verbracht haben, gingen wir wieder zum Markt und wollten noch einmal die leckere Paella essen. Diesmal waren wir mit sieben Personen da und laut den Hygiene-Maßnahmen durfte der Wirt nur sechs an einen Tisch lassen.

 

Das war aber kein Problem, denn wir konnten uns trotzdem gut unterhalten und haben eine Paella für sieben Personen bekommen.

 

Alle sind satt geworden und es gab wieder Carachilljo mit Cognac (Terry, den ich so gerne mag) und Whisky.

 

Als Aperitif spendierte er uns diesmal einen weißen sehr süffigen Wermut mit Eis und Mandarinen.

 

2021-01-04 – Peniscola

(N 40°21'27“ / E 00°24'14.5“)

Nur das Paella-Essen am Tag zuvor hat uns hier festgehalten.

 

So langsam wollten wir alle weiterziehen und mehr in die Wärme kommen.

 

Wir machten uns Montag auf den Weg. Ich hatte diesmal sogar das Glück, mal einen Sonnenaufgang zu erleben.

 

Ich fuhr zunächst am Campingplatz Vizmar in Benicarlo vorbei und wollte Inge und Josef besuchen. Leider habe ich niemanden angetroffen und zum Übernachten wollte ich nicht bleiben.

 

So kam ich denn relativ früh in Peniscola an und stellte mich am Hafen auf den großen Parkplatz.

 

Dort gab es zwar eine Beschilderung, daß Wohnmobile und Wohnwagen nicht parken dürfen, ich riskierte es trotzdem und machte mich auf den Weg zur Burg nach oben.

 

Als ich meinen Rundgang beendet hatte, kamen die beiden anderen aus der Gruppe.

 

Nach einer kurzen Besprechung wollten wir gemeinsam essen gehen und trafen auf weitere zwei, die zu Fuß vom CP Eden zur Burg wollten.

 

Nach dem Essen gingen alle anderen in der Dämmerung zur beleuchteten Burg hinauf.

 

Am nächsten Morgen hatten wir alle einen Zettel an der Windschutzscheibe mit dem nochmaligen Hinweis, daß wir eigentlich hier nicht parken dürfen.

 

Keiner hat uns geweckt, keiner hat uns weggeschickt, so daß ich davon ausgehe, daß es für eine Nacht „geduldet“ wird.

 

2021-01-05 – Torre la Sal

(N 40°08'00.4“ / E 00°09'54.7“)

Ich habe sehr gut geschlafen und fühle mich wieder wie in alten Zeiten, wo du ungehindert fahren und fast überall stehen kannst.

 

Ich empfinde es als ein befreiendes Gefühl nach einer Standzeit von drei Wochen auf dem Campingplatz!

 

Da wir nur gerade mal 55 km bis nach Torre hatten, machten Connie und ich einen Abstecher zur Ermita de Sant Benet i Santa Llucia (N 40°15'39.4“ / E 00°15'59.3“).

 

Es ist eine Wallfahrtskapelle und liegt 312 m über dem Meeresspiegel auf einem einsamen Hügel inmitten einer besonders schönen Landschaft. Von hier aus sind die Inselgruppe Columbretes und das große Gebiet von Baix Maestrat und Plana Alta zu sehen.

 

Der valencianische Barockstil stammt aus dem späten 17. Jh. Die Kapelle hat eine einfache Struktur und ein Kirchenschiff mit Tonnengewölbe und Strebepfeilern.

Im Juni und Dezember finden in der Kapelle festliche Aktivitäten zu Ehren der Schutzheiligen statt.

 

Allein die Auffahrt war ein Abenteuer auf kleinen engen Straßen mit teilweise 20 % Steigung. Oben angekommen hatten wir eine fantastische Aussicht. Es hat sich gelohnt! Leider war die Kapelle verschlossen! Danach ging es denselben Weg wieder hinunter.

 

Unsere Anfahrt nach Torre la Sal geht ja immer an der „Schlange“, das Wahrzeichen von Torre la Sal (liebevoll Rentenschleuder genannt) vorbei, wo wir auch schon übernachtet haben.

 

In diesem Jahr geht es nicht mehr, da dort eine Straße gebaut wird. Also fuhren wir bis ans andere Ende zum alten Fischerdorf und hofften, daß „Casa Artemio“ geöffnet hat.

 

Leider nein, es steht ein Schild an der Türe, bis zum Ende der Pandemie bleibt das Restaurant geschlossen. Auch hier hat sich einiges geändert. Inzwischen gibt es einen großen geschotterten Parkplatz mit Hinweisschild und kein Verbot für Camper. Also bleiben wir hier über Nacht.

 

Wir sind dann doch zwei Tage dort stehen geblieben und haben uns am nächsten Tag im L'Rincon (bei Christine) mit den anderen zum Essen verabredet.

 

Auch wenn ich in Spanien nicht gerne die deutsche Küche bevorzuge, hier habe ich diesmal auf Empfehlung ein fantastisches Schnitzel nach Wiener Art gegessen und es nicht bereut. Als Nachtisch gönnten wir uns noch eine Whiskey-Torte mit viiieel Whiskey. Köstlich!!!

 

2021-01-07 – El Grao de Castellon

(N 39°58'47.7“ / E 00°01'21.0“)

Für den nächsten Tag nahmen wir uns als Ziel Castellon vor. Connie und ich sind getrennt gefahren, weil ich zunächst noch eine Gastankstelle anfahren wollte.

 

Leider fing es an zu regnen und ich verschob das Gastanken auf später.

 

Wir wollten uns auf einem Parkplatz am Rande der Stadt treffen

(N 39°58'58.7“ / W 00°01'33.9“). Er ist ideal, um eine Stadtbesichtigung zu machen, zum Übernachten ist er in meinen Augen nur im Notfall geeignet. Der Regen wurde etwas mehr und ich hatte keine Lust mehr, in die Stadt zu gehen.

 

Also fuhr ich direkt zum Stellplatz am Planetarium. Es ist ein neuer Stellplatz, gebührenfrei, mit V+E und man darf max 2 Tage stehen bleiben.

 

Er hat Rasengittersteine und als Connie dann auch noch eintraf, hatten wir das Glück, daß sie sich noch neben mich stellen konnte, denn am Abend war der Platz brechend voll. Um den Regen auszusitzen, standen wir hier optimal für 2 Tage.

 

2021-01-09 – Guardamar del Segura

(N 38°04'46.4“ / W 00°3902.8“)

Bevor wir am nächsten Tag weiter nach Guardamar gefahren sind, fuhren wir nochmal ins Zentrum zum Media-Markt, denn Connie brauchte unbedingt einen neuen Staubsauger.

 

Das kostete uns fast

2 Std. Zeit, denn der Verpackungskarton mußte erst gefunden werden (Media-Markt (N 39°58'39.0“ /

W 00°04'09.9“).

 

Unterwegs auf der Strecke kam wieder die Sonne. Wir standen gut am Straßenrand an einem kleinen Park und oberhalb der große Hundeplatz.

 

Ein kleiner Rundgang bis zum tobenden Meer und zurück zum Hundeplatz, wo ich mal geübt habe, mit Sunny Agility zu machen.

 

Also ich denke, wenn ich das regelmäßig mit Sunny üben würde, könnte ich noch was erreichen. Es fragt sich nur, wer mehr Spaß daran hat.

 

Nach dem Essen im China-Town am nächsten Mittag machten wir einen längeren Spaziergang und gingen an der Promenade bis zu den alten Fischerhäusern. Dort hat das Meer gewaltige Schäden in den letzten zwei Jahren hinterlassen. Viele Häuser wurden unterspült und sind auch teilweise abgestürzt.

 

2021-01-11 – Vera

(N 37°12'56.1“ / W 01°48'30.2“)

Am nächsten Morgen hatten wir uns als Ziel nur die Tankstelle Animal in Aguilas vorgenommen, denn sie füllen auch deutsche Gasflaschen

(N 37°23'19.3“ /

W 01°36'56.9“).

 

Connie brauchte unbedingt ein bestimmtes Brot und so fuhr ich erstmal hinter ihr her. Irgendwie war aber die Stimmung auf beiden Seiten nicht ganz so clear, so dass wir uns nach ca. 30 km auf getrennten Wegen zum vorerst verabredeten Ziel machten, da sie ihr Brot noch nicht bekommen hatte.

 

Da ich durch den Umweg vom eigentlich Ziel auf meinem Navigations-gerät abgekommen bin, führte es mich jetzt durch eine total abgelegene einsame aber interessante bergige Gegend.

 

An der Tankstelle sind wir kurz hintereinander angekommen.

 

Hier hätten wir durchaus auf dem dahinter liegenden Stellplatz eine Nacht bleiben können, aber uns gefiel der Platz nicht so wirklich, zumal wir nicht mit den Hunden laufen konnten. Also fuhren wir getrennt weiter, und das zunächst ohne Zielvorgaben.

 

Eigentlich hatte ich schon gedacht, ich ziehe durch bis Roquetas, aber ich schaute mir mal den Platz hier in Vera an und blieb stehen.