2026-01-11- Korinth

(37.940138, 22.938619)

Den Platz in Volos muss man sich aber auch nicht merken, denn dort gibt es eine Scaterbahn und einen großen Spielplatz, auch die Plätze selber sind nicht sehr groß. Wenn mehrere Pkw dort parken, hat man auch Probleme beim Wenden.

 

Also fahren wir zunächst erstmal in Richtung Lamia zurück. Da wir noch keinen Platz ausfindig machen konnten zum Übernachten, bin ich zunächst zu einem Platz gefahren, der an einem großen Café lag, viel Platz drumherum war und für mich für eine Nacht absolut gereicht hätte. Wir hatten uns auf der Strecke verloren. Ich schickte ihm den Standort. Aber Wolf gefiel es hier nicht, also ging es weiter. Es war noch ziemlich früh am Tag.

 

Am Anfang war es eine Strecke, die ich noch nicht kannte, die letzten 50 km kannte ich dann schon. Unterwegs Richtung Korinth gab es nicht viele Möglichkeiten zum Übernachten. Daraufhin haben wir uns entschlossen, bis Korinth durchzufahren. Unterwegs halten wir Ausschau nach einem Café, um eine Pause zu machen. Auf der E962 kamen wir an einem Café vorbei, das sehr gemütlich aussah. Wir tranken zwei Cappuccino und weiter ging es.

 

Wir kamen auch wieder durch die Gegend, die ich schon gefahren bin, die ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde durch das Unwetter. Natürlich dämmerte es bereits, als wir in Korinth ankamen. Wir haben uns direkt auf den Weg gemacht, ein Restaurant zum Essen zu finden, was sich als sehr schwierig ergab.

 

Das Fischlokal, was mir empfohlen wurde, hat vermutlich dicht gemacht. Es sah jedenfalls sehr verlassen aus. Alternativ fanden wir dann ein Restaurant, wo wir zunächst Campari-Orange getrunken haben und auch etwas essen konnten. Was das Essen angeht, ist Wolf sehr wählerisch. Die Fotos zeigen seinen Salat und meine Steakvariante mit Fritten aus Süßkartoffeln und Kräutersauce, sehr lecker.

 

38.893287, 22.444215 - 140 km Lamia, am Café

38.374584, 23.061399 - 107 km gemütliches, freundliches Café an der E962

Gesamt gefahren: 370 km

 

2026-01-13 – Siderona/Saronikos

(37.844022, 23.038063)

In Korinth kamen der frühere Geschäftspartner und Freund von Wolf mit Frau hinzu und entgegen ihren Plänen, evtl. noch zum See zu fahren, sind wir gemeinsam weitergefahren.

 

Wir wollten an der Küste bleiben und Christoph und seine Frau Laseh wollten mal die versenkbare Brücke sehen. Weil dieser Wunsch von ihm erst nach der Abfahrt kam, machte natürlich Wolf wieder eine halbe Stadtrundfahrt, bis ich die Führung übernommen habe, weil wir uns viel zu weit vom Ziel entfernt hatten. Man hätte vom Hafen schon fast zu Fuß zur Brücke gehen können.

 

Danach ging es noch kurz zur großen Brücke, um den Blick in den Kanal zu werfen.

 

Wir standen an unterschiedlichen Parkplätzen, so dass Wolf und Christoph vor mir an der Ampel abgebogen sind und ich hinter ihnen war. Diesmal war es kein Problem, wir fuhren einen ausgesuchten Platz an, und seltsamerweise war ich zuerst am Zielort. Ich bin einen anderen Weg gefahren als die beiden, wie sich später herausstellte.

 

Von der Hauptstraße nach links geht ein sehr schmaler Weg bis an die Bucht. Also es hätte mir keiner entgegenkommen dürfen. Nach einer längeren Weile kamen die beiden auch, nachdem ich Wolf mal wieder meinen Standort schicken musste.

 

Eine wundervolle, idyllische Bucht mit glasklarem Wasser.

 

Leider ist der Platz etwas schräg und es war gar nicht so einfach, einigermaßen gut zu stehen.

 

Hier gibt es ein Meeresfrüchte-Restaurant, das im Winter geschlossen hat. Es macht einen sehr einladenden Eindruck und der Besitzer kommt täglich, um es für die Sommersaison aufzurüsten.

 

Wir bleiben einen weiteren Tag zum Faulenzen stehen. Wolf hat gegen Mittag nochmal versucht, mit seiner Angel umzugehen. Aber wehe, wenn ein Fisch angebissen hätte. Er selbst könnte ihn nicht töten und schonmal gar nicht ausnehmen. Aber solange Christoph und seine Frau bei uns sind, wäre das Problem gelöst.

 

Korinth – versenkbare Brücke 37.949577, 22.962373

Korinth – an den Souvenirläden 37.926513, 22.993503

 

Gefahren: 45 km

 

2026-01-15 – Nea Epidavros

(37.680099, 23.152201)

Vom Parkplatz an der super idyllischen Bucht sind wir alle gut weggekommen und fahren über die Küstenstraße weiter Richtung Süden.

 

Wir machen einen Stopp in Nea Epidavros und stehen auf einem Schotterparkplatz an der Marine und entdecken durch Zufall, dass es an einer Taverne einen Cappuccino gibt. Wir fragen nach, ob wir am Abend essen kommen können und ja, sie haben für uns am Abend gekocht.

 

Den ersten Gang, gegrillten Tintenfisch, habe ich leider vergessen zu fotografieren, danach gab es Saganika-Käse und Souvlaki mit Fritten und Krautsalat, dazu Rosé, Weißwein und Espresso. Mir hat es sehr gut geschmeckt und alles zusammen zu einem Preis von 25 € pro Person.

 

Gefahren: 33 km

 

2026-01-16 – Galatas

(37.495021, 23.455224)

Wolf und Christoph wollten keinen zweiten Tag in Nea Epidavros stehen bleiben, und Christoph musste unbedingt seine Batterien aufladen, denn die Solarplatten arbeiten nicht richtig. Aus diesem Grunde haben beide einen größeren Umweg gemacht und sind zunächst zu Lidl nach Kranidi gefahren, und hier in Galatas treffe ich sie heute Nachmittag wieder.

 

Am Abend sind wir mit dem Boot Taxi zur Insel Poros gefahren und haben ein Restaurant gesucht. Aber so richtig zufrieden war weder Wolf noch Christoph. Das Speisen-Angebot war sehr gering, zum guten Schluss entschloss ich mich für Kokinisto (Rindfleisch in Tomatensoße) mit French Fries (Fritten), was sehr lecker war.

 

Gefahren: 47 km

 

2026-01-17 – Drepano

(CP „New Triton“ 37.532226, 22.891446)

Wolf musste unbedingt Wäsche waschen. Er kannte diesen Campingplatz. Hier wird deutsch gesprochen und alle sind sehr freundlich. Der Platz ist wirklich hervorragend, den muss ich mir merken. Für mich zählen die beabsichtigten zwei Tage erst einmal zum Aufräumen und Sortieren bzw. Aussortieren. Im Moment sind die Temperaturen nicht berauschend, es ist kühl und in den nächsten Tagen soll es regnen. Mal sehen, was kommt.  

 

Das Wetter ist ausgesprochen ungemütlich, obwohl es nicht regnet. Wir haben heute den zweiten Abend gegrillt. Am Tag habe ich die restlichen Aufräumarbeiten gemacht und nach dem Grillen haben wir noch eine Weile vor den Wohnmobilen gesessen und den Abend ausklingen lassen. Preis für mich 15€/Tag o.Strom Strom wäre noch 5€ mehr und ohne ADAC-Ausweis 17,50€ Waschmaschine kostet auch 5€, getrocknet wird an der Luft auf einer Terrasse

 

Gefahren: 75 km

 

2026-01-19 – Nafplio

(37.569481, 22.801656)

Ich habe mich gegen 10:00 Uhr doch noch dazu entschlossen,

trotz der kühlen Temperaturen auf dem Campingplatz zu duschen.

 

Im Nachhinein war ich froh, dass ich es durchgezogen habe. Danach haben wir noch Wasser getankt, entsorgt und sind Richtung Nafplio zum Hafen gefahren.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem großen China Basar WELL vorbei, der aber nicht alle meine Wünsche erfüllen konnte.

 

Am Abend haben wir Beate getroffen, die ich in Akrokorinth beim Camperstop kennengelernt habe.

 

Laseh, Christoph und ich sind gemeinsam zum Essen gegangen und haben ein tolles Lokal gefunden, das wir sicherlich nochmal besuchen werden.

 

Nach dem Essen ist Beate nach Hause gegangen und wir sind noch zu einem Drink in eine andere Bar gegangen und haben Wolf getroffen. Kurz vor Mitternacht kamen wir am Wohnmobil an und ich war über den Ablauf des Tages absolut begeistert.

 

Es gab geräuchertes Auberginenmus mit Florins-Pfeffer, Rote Bete Humus mit aromatischen Oliven und Walnüssen, Fava Feneou mit karamellisierten Zwiebeln und karamellisierter Schweinebauch mit Fritten.

 

Am nächsten Abend wären wir gerne erneut zu dem Restaurant gegangen, doch leider war Dienstag und Mittwoch Ruhetag. Also suchten wir ein neues und gingen letztendlich in die Pizzeria Scuola und nach dem Essen zurück in die Teory-Bar, wo wir dann wieder Wolf trafen.

 

Gefahren: 13 km

 

2026-01-22 – Akrokorinth

(37.89844, 22.8954)

In Nafplio hatte es den ganzen Tag und die ganze Nacht ordentlich geregnet.

 

Laut Wetterbericht sollte es in den kommenden Tagen weiter viel Regen geben.

 

Aus diesem Grunde sind wir wieder zurück nach Akrokorinth zum Camperstop „Fanaria“ gefahren. Da hätte ich dann die Gelegenheit, bei Bedarf für 3 € an den Strom zu gehen und die griechische Hausmannskost zu genießen. Laseh und Christoph mussten zurück nach Messini, weil sie einen Termin wahrnehmen mussten.

 

Inzwischen scheint wieder die Sonne und ich brauche keine Stromsäule in Anspruch zu nehmen. Ich denke, ich bleibe hier übers Wochenende stehen und warte auf die Rückkehr von Beate. Wolf ist mal eben weggefahren, um irgendwo unterwegs seinen Cappuccino zu bekommen.

 

Ich habe mich heute damit beschäftigt, etwas für meine Gesundheit zu tun.

 

Am Abend gab es meinen geliebten Saganaki (Feta-Käse gebacken) und einen vegetarischen Gemüsetopf, mit Reis gefüllt.

 

2026-01-24

Wolf wollte heute unbedingt mal nach Korinth reinfahren, um einen Stadtbummel zu machen bzw. zu shoppen. Ich bin mit ihm gefahren, denn täglich laufen soll ich auch.

 

Zuerst tranken wir in einem Straßencafé einen Cappuccino, dann sah er sich ein paar Jacken an, aber nichts, was ihm gefiel, war in seiner Größe vorhanden.

 

Wir tranken noch jeweils zwei Campari-Orange, holten uns noch etwas Bargeld am Automaten und fuhren wieder zurück. Am Abend hatte ich Appetit auf Souvlaki mit Fritten und einer Portion Tsatsiki, das hier besonders lecker ist. Zum Nachtisch bekamen wir von Sofia ein Stück selbstgebackene Möhrentorte.

 

In der nächsten Nacht hat es wohl ein wenig geregnet, denn mein Oberlicht war nass. Aber am Tag war die Sonne wieder da und heute ist für mich ein richtiger Arbeitstag am PC angesagt. Gestern hat uns Sofia bereits angekündigt, dass sie heute griechische Kohlrouladen macht, darauf freue ich mich.

 

!!!!!Ab hier muss ich noch aktualisieren!!!!!

 

 

 

 

2026-01-26

Gestern habe ich sehr viel geschafft bei meinen Arbeiten am Computer. Heute mache ich weiter, auch wenn Wolf gerne weiterfahren würde. Er langweilt sich und hat keine Hobbies, mit denen er sich beschäftigen könnte. Wettermäßig sind wir hier im Moment noch in der trockeneren Gegend. Weiter im Norden und ebenso weiter im Süden regnet es wesentlich mehr.

 

2026-01-27

Heute ist Wolf ohne eine Erklärung weggefahren, was aber nichts bedeutet. Ich kann durchaus damit rechnen, dass er heute Abend wieder eintrudelt oder sich vielleicht meldet, wo er steht. Ich sehe es sehr gelassen und bin froh, ohne Druck arbeiten zu können. Zwischendurch habe ich noch geduscht.

 

Am frühen Abend kam Beate wieder zurück aus Athen. Wir sind gemeinsam essen gegangen. Wolf war in der Zwischenzeit auch wieder eingetroffen, hat sich wohl hingelegt und ich sah ihn an diesem Abend nicht mehr. Nach langer Zeit habe ich heute nochmal Moussaka gegessen.