2014-01-01 – Nafplio

Eine so ruhige Silvesternacht habe ich noch nirgends erlebt. Nur in der Ferne waren um Mitternacht zwei bis drei Knallkörper mit Feuerwerk in die Luft gegangen.

 

Wir saßen in einer kleinen Gruppe zwischen zwei Wohnmobilen, durch ausgezogene Markisen geschützt, und gewärmt durch den Grill. Wir waren international vertreten: Sechs Deutsche, eine Schweizerin, einen Dänen, einen Holländer, zwei Engländer, einen Franzosen und einen polnischen Lkw-Fahrer.

 

Da wir nach dem Abendessen ab 18.00 Uhr zusammen saßen, feierten wir „nur“ den griechischen Jahreswechsel. Danach waren alle erschöpft und müde. Auf jeden Fall hatten wir sehr viel Spaß miteinander!

 

Am Neujahrstag regnete es leider wieder und so überlegten wir, den Tag ruhig mit Handarbeiten und PC-Arbeiten ausklingen zu lassen.

 

 

2014-01-02 – Mykinis

(GPS: N 37°43’48.5“ / E 22°45’13.6“)

Jetzt wurde es langsam Zeit, dass wir vom angenehmen betonierten Parkplatz mal wieder ins Grüne kamen. Und so fuhren wir für einen Abstecher nördlich von Nafplio zur Burg in Mykinis zu dem wohl legendärsten mythischen Ort Griechenlands.

Hier spielen Geschichte und Mythologie gemeinsam eine große Rolle, denn bereits in den epischen Gedichten Ilias und Odyssee wurde das Mykene als reich und golddurchstrahlt erwähnt. Der Amateurarchäologe Heinrich Schliemann setzte sich hier durch seine Ausgrabungen und Entdeckungen von Gold im Jahre 1870 ein Denkmal.

 

Die Burg von Mykene betritt man durch das eindrucksvolle „Löwentor“. Es wurde aus mächtigen Steinblöcken erbaut und wird von zwei steinernen Löwinnen gekrönt, die als Wappen des Königshauses Atreus gelten. Agamemnon war der Sohn des Atreus und König von Mykene.

Nicht weit entfernt fanden wir in einer Nebenstraße beim Verlassen einen angenehm anzufahrenden Brunnen mit Frischwasser.

(GPS Brunnen: N 37°43’14.3“ / E 22°44’35.5“)

 


Weitere Bilder findet Ihr in der Fotogalerie!

2014-01-04 – Argos – Castle Larisa

(GPS: N 37°38’14.1“ / E 22°42’54.3“)

Argos ist die älteste dauerhaft bewohnte Siedlung Griechenlands, manche Zeugnisse gehen über 6.000 Jahre zurück. Im Umkreis von Argos wurden sehr viele Klöster erbaut und ein steiler befestigter Weg führt hinauf zu den Ruinen der Burg Larisa und zu einem Kloster. Da die Straßen und Gassen in Argos oft sehr eng sind, blieben wir übers Wochenende hier stehen und haben auf einen Stadtbummel verzichtet.

Am Sonntag früh waren wir überrascht, dass viele Fahrzeuge den Weg zum Kloster fanden, um dort an einer Messe teilzunehmen. Wir überlegten, heute bei dem schönen Wetter doch noch einen Stadtbummel zu machen und blieben zu diesem Zweck auf dem Platz am Ortsbeginn stehen (GPS Parkplatz nördlich der Stadt: N 37°38’29.0“ / E 22°43’10.3“).

 

Die Stadt war ziemlich belebt, hatte weder Charme noch Flair und sah leicht verwahrlost aus. Wir waren froh, dass wir Argos vom Norden kommend angefahren haben und so nicht durch die Gassen fahren mussten, was ich keinem größeren Wohnmobil empfehlen kann.

 

2014-01-05 – Nafplio

Am Nachmittag fuhren wir zurück nach Nafplio, wollten uns den „Hausstrand“ von Nafplio, die „Karathona-Beach“ ansehen, um evtl. eine Nacht dort zu verbringen. Wir waren von der Bucht begeistert, aber enttäuscht von verschmutzten und matschigen Zufahrtswegen und Stellplatzmöglichkeiten.

 

Also fuhren wir wieder zurück zu unserem bekannten Parkplatz am Hafen.

2014-01-08 – Astros Nord

(GPS: 37°26’45.2“ / E 22°44’53.7“)

Alle Besorgungen, wie Wäsche waschen lassen und Internetverpflichtungen, waren erledigt, jetzt konnten wir weiterfahren in Richtung Süden. Wir brauchten mal wieder etwas Grünes und Ruhiges. Ben hatte uns vom Strand in Paralio Astros die GPS-Daten gegeben und so steuerten wir geradezu dorthin. Doch leider führten uns die Daten nicht an den Strand, sondern wir standen plötzlich mitten in einer Olivenplantage und konnten nur noch wenden und zurück fahren. Bei der Anfahrt auf Astros kamen wir im Norden an einem Strand vorbei, zu dem wir jetzt zurück fuhren.

 

Der Platz hatte durch die letzten Regentage noch große Pfützen, die aber im hinteren Bereich erträglich waren. Und so genossen wir erst mal die himmlische Ruhe und das leise Plätschern des Meeres.

 

Am nächsten Tag machten wir unsere Fahrräder startklar. Wir wollten unbedingt den Strand am Ortsende von Paralio Astros sehen. Cirka 5 km auf der kaum befahrenen Straße gönnten wir unseren Hunden den freien Lauf.

 

Die vielen kleinen Restaurants boten ein idyllisches Bild und am Ende der Promenade konnte man auch mit 2-3 Fahrzeugen gut stehen. Wir tranken noch ein Bierchen und die Hunde erholten sich für den Rückweg.

 

Als wir wieder am Platz ankamen, hatten wir Zuwachs von den drei deutschen Pärchen, denen wir schon mal begegnet waren. Ein einzelner Mann von ihnen hatte wohl Probleme mit alleinfahrenden Frauen, denn bei der letzten Begegnung gab er uns sehr deutlich zu verstehen, dass wir nicht erwünscht sind.

 

2014-01-10 – Agios Andreas

(GPS: N 37°22’18.3“ / E 22°47’00.3“)

Wir blieben noch einen Tag und fuhren dann weiter, aber nicht nach Paralio Astros, sondern ca. 20 km weiter nach Agios Andreas.

 

Hier standen wir alleine an der Mündung des teilweise ausge- trockneten Vrasiotis. Ein kleiner Platz mit flachem Steinstrand, einigen Fischerbooten und nur 2-3 Anwohnern.

 

Eine kleine Kapelle auf einer felsigen Höhe mussten wir über einen Kletterpfad erkunden und wunderten uns, daß die Kapelle bedient wird, obwohl kein richtiger Weg dorthin führt.

Zum Ort konnten wir über die sehr wenig befahrene Zufahrtsstraße mit den Rädern vier Kilometer zurück fahren, um frisches Brot, Gemüse und Obst zu kaufen. Dabei konnten unsere Hunde frei mitlaufen. Außerdem gab es Möglichkeiten, die Furt des Flusses an mehreren Stellen zu durchqueren, um weitere Touren zu unternehmen. Es war jedes Mal ein Abenteuer zu erkunden, durch welche Olivenplantagen unsere Wege kreuzten.

 

KUNST AM MEER

2014-01-16 – Paralia Kokkinias

(GPS: 36°47’51.6“ / E 22°47’05.6“)

Nach sechs Tagen, wovon es die letzten beiden Tage geregnet hatte, wollten wir weiter. An unserer geplanten Zwischenstation in Plaka, südlich von Leonidio, auf dem Weg nach Monamvasia wurde gerade an einem Neubau mit großen Bohrern gearbeitet. Der Platz war nicht einladend genug, um für einen Tag den Lärm tagsüber hinzunehmen.

 

Trotzdem wollten wir nicht so weit fahren und nahmen die Strecke über das Gebirge in Angriff, soweit es befahrbar war. Kurz hinter Kremasti gab es eine Strecke, die wir nach einem Kilometer Schotterstraße wieder zurück fuhren und auf der Straße nach Agios Dimitrios blieben. Wir machten einen kleinen Umweg nach Westen und fuhren zum Strand nördlich von Elea.

Gesehen am Ortsende von Plaka südlich von Leonidi

Leider war dieser Platz mit sechs anderen Wohnmobilen(!) schon nahezu belegt und die vorhandenen Schlaglöcher wirkten durch den Regen wie kleine Seen. Wir suchten und fanden knapp 300 m weiter an einer stillgelegten Disco ein feines Wiesenplätzchen.

2014-01-17 – Monemvasia

(GPS: N 36°41’14.4“ / E 23°02’33.6“)

 

Bis nach Monemvasia waren es nur noch 40 km. Wir ließen uns Zeit und fuhren nach einem guten Frühstück weiter am Strand entlang, bis wir bei Molai auf die Hauptverbindungsstraße kamen.

Zunächst habe ich mich gewundert, dass von einer „Stadt“ überhaupt nichts zu erkennen war. Monemvasia heißt übersetzt: Nur ein Zugang und dieser lag einen Kilometer hinter einer Zufahrtsstraße, über die wir fahren mussten, um hinter der Brücke den großen Parkplatz zu nehmen. Eine kleine Ansiedlung vor der Brücke entstand sehr viel später und bietet Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.

 

Am nächsten Morgen machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um hinter den elliptischen Inselfelsen die Festung wahrzunehmen. Es war ein Gefühl wie im Mittelalter, als wir das Tor der Stadtmauer durchquerten. Die alten Häuser und Mauern sind größtenteils renoviert worden. Es haben sich einige Künstler hier niedergelassen und interessant gebaute Hotels bieten romantische Unterkünfte an.

An diesem Orangenbaum wurden alle Früchte vermutlich von Besuchern geerntet, nur an die oberste konnte niemand ran.

Weitere Bilder findet Ihr in der Fotogalerie!

2014-01-18 – Monemvasia – Agios Ioannis

(GPS: N 36°43’58.4“ / E 23°02’27.5“)

Auf diesem Parkplatz wollten wir nicht länger stehen bleiben. Es zog uns zu einer ruhigen Ecke hin. Auf der Hinfahrt haben wir durch Zufall an einer kleinen Kapelle eine Sackgasse mit einem kleinen Plätzchen entdeckt. Hier wollten wir ein paar Tage verweilen.

2014-01-21 – Monemvasia – Agios Fokas

(GPS: N 36°35’43.5“ / E 23°03’39.4“)

Nach zwei Tagen kam Wind auf und trotz unserer etwas „geschützten“ Ecke wurde es immer heftiger. Nachts wurden wir hin- und hergeschaukelt, so dass wir am dritten Tag beschlossen, uns die Küste unterhalb von Monemvasia anzusehen. Es ist ein herrlich gelegenes Fleckchen und bei klarem Wetter sieht man den Felsen von Monemvasia. Auf einem angrenzenden kleinen Felsen wurde ein Friedhof errichtet, wo man auch Wasser tanken kann.

 

Der Wind ließ nicht nach, es wurde noch stürmischer. Ein paar Regentropfen fielen.

2014-01-22 – Skala

Am nächsten Morgen Windstille und wir waren froh, einen Tag stehen bleiben zu können. Nach zwei Stunden war es damit wieder vorbei. Erneut zog heftiger Wind auf und wir änderten unseren Reiseplan. Wir verließen die Ostküste, fuhren quer durchs Land auf die Westseite. Dadurch haben wir die Erkundung des unteren Zipfels vom Finger auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

 

Das Land wird nach unten immer schmaler und ragt weiter ins Meer hinein, so dass wir davon ausgehen müssen, dass es dort zurzeit noch mehr stürmt.

 

In Skala haben wir uns bei Lidl

(GPS: N 36°51’18.8“ / E 22°40’58.6“)

wieder mit allem eingedeckt. Hier hat der Tierarzt von Ulli seine Praxis, den sie morgen besuchen wollte, um Fritzi wieder für vier Monate unfruchtbar zu machen.

Skala selbst hat überhaupt nichts Interessantes zu bieten und kaum Gelegen- heiten, irgendwo stehen bleiben zu können zum Übernachten. Am Ortseingang, wo die eiserne Brücke über den Evrota geht, führt ein Weg entlang des Flusses zu den vielen Orangen- plantagen. Die Straße war breit genug, um dort am Rand ungestört stehen bleiben zu können (GPS: N 36°49’45.0“ / E 22°41’25.0“).

 


2014-01-23 – Githio – Paralia Glifadas

(GPS: N 36°47’20.3“ / E 22°34’53.0“)

Der Besuch beim Tierarzt am nächsten Morgen verlief schnell und problemlos. Die Sonne schien herrlich und kein Wind war zu spüren. Nach wenigen Kilometern zog es uns an den Strand und wir fanden ein idyllisches Plätzchen. Hier konnten wir es einige Tage aushalten.

 

 

Etwas versteckt hinter Hecken am Berghang wohnten zwei aus der Hippie-Zeit übrig gebliebene Aussteiger und am Strand verrottete ein ehemaliger Frachter. Ich nannte diesen Platz liebevoll „Eremiten- wracksandstrand“.

Unsere Hunde konnten sich hier frei bewegen. Für uns gab es nicht viele Möglichkeiten, in der Umgebung spazieren zu gehen. Auf der anderen Straßenseite konnten wir bergauf einen Weg zu einsam gelegenen Häusern gehen, mussten dabei häufiger die Hunde an die Leine nehmen, denn der Rückweg endete jedes Mal auf der Hauptumgehungsstraße.


Inzwischen hatten wir uns schon daran gewöhnt, wenn es anfängt zu regnen, werden garantiert zwei Tage daraus und danach scheint wieder die Sonne. So war es hier auch. Am nächsten Tag fing es nachmittags an zu regnen. Am Abend gab es ein kräftiges Gewitter und zwei Tage später hatten wir wieder klare Sicht und die Sonne trocknete alles ziemlich schnell.

 

Überall macht sich in der Pflanzenwelt der Frühling bemerkbar. Jeden Tag treiben neue Knospen aus.

 

2014-01-28 – Areopolis

(GPS: N 36°40’04.8“ / E 22°22'57.7“)

Von diesem idyllischen Plätzchen wollten wir uns nach zwei Tagen intensiven Regens und Gewitter trennen. In ein paar Tagen brauchten wir Internet und so zog es uns weiter nach Areopolis. Dort gab es am Ortseingang einen großen Parkplatz mit einer Kneipe und freiem Internet.

 

Areopolis ist ein kleiner Ort mit mehreren Einkaufsmöglichkeiten und der Ausgangspunkt für die Mani-Rundfahrt.

 

Allerdings wollten wir hier keine drei Tage stehen bleiben, denn für unsere Hunde war es nicht ideal. Direkt neben dem Platz war die Schule und auf dem Platz machten Linienbusse ihre Pausen.

 

2014-01-29 – Mani-Ringfahrt

Am nächsten Morgen schien es so, als würde das Wetter wieder besser. Wir beschlossen das auszunutzen und begannen unsere Rundfahrt mit dem Gedanken, ein oder zwei Tage am südlichsten Punkt des Festlandes von Griechenland übernachten zu können.

 

Für eine komplette Umfahrung der Mani-Halbinsel braucht man knapp 100 km. Darin enthalten sind einige Abstecher zu verschiedenen Stränden.

Unser erster Stopp war die Tropfsteinhöhle von Vlihada (GPS:

N 36°38’16.6“ /

E 22°22’48.0“), gerade mal 11 km südlich von Areopolis.

 

Sie war geöffnet und wir konnten 300 m zu Fuß durch die phantastische Welt der Feen und Elfen laufen. Das Boot, das die Geisterwelt vom Meer aus zugänglich macht, konnte wegen zu hohen Wasserstandes und unruhiger See nicht auslaufen.

 

Ich habe schon mehrere Höhlen gesehen, aber hier war ich mehr als fasziniert von den skurrilen und bizarren Formen der Unterwelt.

Die Bilder aus der Höhle findet Ihr in der Fotogalerie!

 

Unsere Fahrt ging weiter bis Vatheia. Es ist der älteste gut erhaltene Ort der Mani, der ständig weiter renoviert wird. Wir fanden hier eine kleine Parkmöglichkeit, um uns den Ort mit seiner typischen Bauweise anzusehen.

Weitere Bilder findet Ihr in der Fotogalerie!

Fast im Süden ange- kommen, schauten wir uns bei Porto Kagio (GPS: N 36°25’41.5“/ E 22°29’12.9“) einen Strand an, um evtl. übernachten zu können.

 

Es ging ziemlich steil bergab, die Straße war befestigt und teils lag durch die letzten Regentage Geröll auf der Straße. Die letzten 100 m bis zu einer Parkmöglichkeit fuhren wir eng an der leer stehenden Häuserzeile vorbei über Kies, der schon verdächtig vom vielen Regen teilweise ausgeschwemmt war.

 

Das hätte eine unruhige Nacht gegeben, immer mit dem Gedanken, wenn es wieder regnet, ob wir dann den Weg zurück fahren können.

 

Also lieber nur mit den Hunden Gassi gehen und zurück. Unsere Wohnmobile und wir waren froh, den Berg im ersten Gang heil nach oben geschafft zu haben.

 

Zum südlichsten Punkt des Festlandes von Griechenland am Kap Tenaro (GPS: 36°24’08.7“ / E 22°29’10.0“) fuhren wir mit unseren Fahrzeugen, bis es nicht mehr weiterging. Den Weg durch die Dünen bis zum Leuchtturm wanderten wir nicht mehr, es war uns zu windig!

Ich wollte unbedingt die Ostküste zurück nehmen, obwohl es aufgrund von Beschreibungen und Erzählungen schwierig sein würde, einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden. Wir steuerten mal wieder eine Talfahrt zu einem Strand in Flomochori an und waren leicht gefrustet, weil dieser Platz wegen Wassermassen „überflutet“ war. Also wieder zurück, was nicht immer so einfach ist, dann einen Wendeplatz zu finden.

 

Wir kamen zurück auf die Hauptstraße und fanden mitten im Ort einen Dorfplatz (GPS: N 36°37’29.5“ / E 22°28’10.2“), groß genug zum Übernachten und einem Brunnen mit frischem Wasser. Wir hatten beide keine Lust mehr zum Kochen und waren froh, dass wir so herzlich empfangen wurden und in der Dorfkneipe gut und preiswert Souvlakis essen konnten.

Mitten im Raum stand der Kohleofen mit großem Abzugsrohr und wärmte den ganzen Raum. Der Sohn des Hauses holte mit der Schaufel von dort die Glut für die Küche, um für uns das Essen zu garen. Das war bis jetzt das beste und preiswerteste griechische Essen.

 

2014-01-30 – Neo Itilo – Karavostasi-Beach

(GPS: N 36°41’46.9“ / E 22°22’41.2“)

Am nächsten Morgen schien die Sonne, wir hatten gut geschlafen und bis nach Areopolis waren es nur 12 km. Auf dem Parkplatz angekommen, über- legten wir, für einen Tag zu dem 8 km entfernt liegenden Strand von Neo Itilo zu fahren. Am Strand angekommen, sahen wir in der Ferne eine kleine Fischermole. Wir fuhren durch bis dorthin, wo es tatsächlich einen Stellplatz für Wohnmobile gibt.

 

Ein Restaurantbesitzer hat diesen Stellplatz zum kostenlosen Parken ohne jegliche Verpflichtung eingerichtet. Er war so freundlich und hat uns zu einem griechischen Kaffee eingeladen.

 

Hier trafen wir Mike aus Holland wieder. Mit ihm haben wir in Nafplio Silvester gefeiert.

Im Laufe des Tages kam ein weiteres Ehepaar aus Gelsenkirchen, Ellen und Zaubi, die nur zum Einkaufen unterwegs waren.

Eine Woche lang haben wir nur „gefaulenzt“ und uns mit Handarbeiten beschäftigt. Fünf Tage lang orkanartige Böjen und Regen zwangen uns dazu, die Zeit in den Wohnmobilen zu überbrücken. Sogar die Hunde wollten nicht mal raus zum Gassi gehen.

 

Seit drei Tagen ist es wieder sonnig bis bedeckt und wir nutzen jede Minute der wärmenden Sonne aus.

Ein weiteres Ehepaar aus Holland mit drei großen Hunden kam zwei Tage später an. Heute gehen wir alle gemeinsam im Restaurant essen. Für uns ist es ein Abschiedsessen, denn morgen wollen wir auf unserer Route weiter, um den nächsten Finger von Peloponnes abzufahren.

Die nächsten Reiseberichte findet Ihr auf einer neuen Seite unter Peloponnes West.